Foto Kirsten Martens vor Max-Kramp-Haus

Finanzierung für den Umbau Max-Kramp-Haus gesichert

Das 1966 von der Vereinigung Duvenstedt e.V. gegründete Max-Kramp-Haus hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Kulturzentrum von Duvenstedt entwickelt. Die im Haus angebotenen mehr als 30 Kurse und die über 30 jährlichen Veranstaltungen locken jedes Jahr rund 8.000 Besucherinnen und Besucher an. Damit hat sich das Max-Kramp-Haus zu einem wichtigen kulturellen und sozialen Mittelpunkt für die Bürgerinnen und Bürger in den Walddörfern entwickelt. Das Haus wuchs in vier Bauabschnitten in den vergangenen 50 Jahren zu seiner heutigen Form. Mit einer Nutzfläche von etwa 1.500 qm bietet es zwei große Säle mit Küche, einen Konferenzraum, einen Pavillon sowie mehrere kleinere Räume. Das Hauswird regelmäßig von einem Jugendtreff genutzt und beherbergt auch eine Kita mit 25 Plätzen.

Im Laufe der Jahrzehnte sind allerdings die gesetzlichen Anforderungen an den Brandschutz gewachsen. Daher stellte sich 2018 die Situation, dass der weitere Betrieb des Hauses nur mit aufwendigen Investitionen in den Brandschutz aufrechtzuerhalten war. So waren Rettungswege umzubauen oder neu zu erstellen. An der Nordwestseite sollte der Anbau eines Treppenhauses erfolgen und auch am Haupteingang sollte ein neues Treppenhaus geschaffen werden. Hinzu kam die Anforderung von feuersicheren Außentreppen als zweiter Rettungsweg. Die Kosten für den Umbau wurden 2019 mit 550.000 Euro veranschlagt, von denen der Träger, die Vereinigung Duvenstedt e.V., finanzielle Mittel in Höhe von 100.000 Euro einbringen konnte.

Für unsere Bürgerschaftsfraktion war damals offensichtlich, dass sich das Max-Kramp-Haus in Duvenstedt zu einem äußerst wichtigen kulturellen und sozialen Zentrum entwickelt hatte. Schon im Jahr 2013 wurde der neue Anbau am Haus mit bezirklichen Sondermitteln in Höhe von 200.000 Euro unterstützt. Daher war es eindeutig, dass die benötigten Gelder für den Brandschutzumbau bereitgestellt werden mussten. Die SPD-Fraktion hat dann 2019 in der Bürgerschaft beantragt, aus dem Sanierungsfonds 460.000 Euro für diese Arbeiten zur Verfügung zu stellen.

Anfang 2020 hat die Finanzbehörde die Mittel bewilligt.

Im Sommer letzten Jahres stand nach den Ausschreibungen zum letzten Bauabschnitt fest, dass sich gegenüber den Ursprungsplanungen Mehrkosten von gut 100.000 Euro ergeben würde.Die Finanzierungslücke war nicht vom Träger des Hauses verursacht worden, sondern resultierte aus höheren Arbeits-und Materialkosten. In dieser Situation bat mich der 1. Vorsitzende der Vereinigung Duvenstedt e.V. Rainer Klemp um Unterstützung. Ich habe mich an die beteiligten Dienststellen auf Bezirks- und Landesebene gewandt, aber erst nach meiner Intervention bei der Bezirkssenatorin gab es Bewegung. Im Ergebnis konnte eine zügige Aufstockung der Zuwendung erreicht und die Finanzierung abschließend gesichert werden.

Zwischenzeitlich habe ich mir vor Ort einen Eindruck von den Umbauten im Max-Kramp-Haus verschafft und mir vom 1. VorsitzendenRainer Klemp und seinem Stellvertreter Knut Reher die Um- und Neubauten erläutern lassen. Ich bin begeistert von den hellen, freundlichen Räumlichkeiten, die hier für Duvenstedt entstehen. Damit ist das Max-Kramp-Haus für die Zukunft gut aufgestellt und kann seine Rolle als kultureller und sozialer Treffpunkt von Duvenstedt weiter erfüllen und ausbauen.

 

Anmerkung aus historischer Perspektive:
Das Max-Kramp-Haus ist nach dem Enkel von Ferdinand Kramp benannt, einem sozialdemokratischen Gemeindevertreter in Duvenstedt vor 1933

Foto von rechts nach links
1. Vorsitzender Rainer Klemp, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Kirsten Martens, 2. Vorsitzender Knut Reher

 

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